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Presse
Artikel erschienen am 24.1.2007 in der Schwäbischen Post
VERABSCHIEDUNG / Stehempfang zum Abschied von Oberdorfs Pfarrer Joachim Sperfeldt
Reich ist, wenn der Abschied schmerzt

Marion Walter (Leiterin des Kindergarten Oberdorf, links), Pfarrer Sperfeldt,
Katrin Grill (KiGa Oberdorf) bei der Verabschiedung. (Foto: guk)
,,Siehe ich will ein Neues Schaffen" - mit den Worten der Jahreslosung 2007 eröffnete der 2.
Vorsitzende des Kirchenge-
meinderates, Ernst Scheidle,
den Stehempfang anlässlich der
Verabschiedung von Oberdorfs
langjährigem Pfarrer Joachim
Sperfeldt.
BOPFINGEN-OBERDORF • Eine Verabschiedung von der ,,ersten großen
Liebe" stand an, dennwie Ernst Scheidle
bemerkte, bezeichnete Pfarrer Joachim
Sperfeldt stets so seine Oberdorfer Pfarrstelle. Am l. August 1989 trat Sperfeldt
seinen Dienst m Oberdorf an. Das Wirken Sperfeldts in Oberdorf hat Spuren
im Leben der Kirchengemeinde hinter-
lassen. ,,Gottesdienste mit ihnen wur
den zu einem wahren Live- Erlebnis",
sagte Scheidle, ehe er dem scheidenden
Pfarrer ein Bild Sieger Köders überreichte.
Dr. Diethelm Winter, der eigens aus
Stuttgart angereist war, dankte Joachim
Sperfeldt namens des Trägervereins
ehemalige Synagoge Oberdorf für die
gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit während der gemeinsamen Jahre.
Für Bürgermeister Dr. Gunter Bühler
haben Veränderungen auch ihre Melancholie. Denn seinen Worten nach ist der
reich, dem das Leben die Abschiede
schwer macht. Für den EV. Kindergarten
Oberdorf überbrachten Marion Walter
und Katrin Grill die besten Wünsche für
einen geiungenen Start auf der Alb. Ortsvorsteher Martin Stempfle würdigte ne-
ben der seelsorgerischen Arbeit vor allem auch die Hilfsbereitschaft Sperfeldts. Geschäftsführender Schulleiter
Lothar Doppelbauer machte deutich,
dass Sperfeldts Wunsch, die Ökumene in
Oberdorf voranzubringen, durchs eine
onene und freundliche Art im Laufe der
18 Jahre mehr ais geiungen sei. Wolfgang
Wagner überbrachte den Dank der Se-
nioren des ,,Ipf-Hofs" und Werner Feldwieser dankte namens des Posaunenchores.
Grußworte überbrachten noch Frau
Doppelbauer für die Senioren, Pfarrer
Georg für die Katholische Kirchenge-
meinde und Pfarrer Michael Hau für die
Kollegen des Distrikts.
Ein solcher Abschied sei schmerzlich
aber auch fröhlich, bekannte Joachim
Sperfeldt zum Schluss und dankte seiner
Gemeinde dafür, dass er gemeinsam mit
ihr den Wachstums- und Reifeprozess
machen und als Mensch reichlich Erfahrung in Oberdorf sammeln konnte.
Musikalisch umrahmt wurde die Verabschiedung von Katrin Humpf (Klavier)
und Belinda Antl (Trompete).
guk
Artikel erschienen am 22.1.2007 in der Schwäbischen Post
EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE OBERDORF / Verabschiedung von Pfarrer Joachim Sperfeldt
Ein aufgeregter Tag der Freude
Zu einem besonderen Anlass,
mit einer Portion ,,aufgeregter
Freude" wird der Verabschie-
dungsgottesdienst für Pfarrer
Joachim Sperfeldt in der Ober-
dorfer St. Georgskirche in die
Annalen der Kirchengemeinde
eingehen. Nach 18 Jahren in
Oberdorf wechselt Sperfeldt auf
die Alb nach Münsingen.
BOPFINGEN-OBERDORF •Am Ende stand
dieses Fazit aller: Beeindruckend war
dieser fröhliche, mutmachende und
dankbare Gottesdienst, der dem erfolg-
reichen Wirken und der Person Joachim
Sperfeldts entsprach. Zu Beginn dage-
gen vermochte die Oberdorfer St. Ge-
orgskirche die Besucher kaum zu fassen,
die sich zum Abschiedsgottesdienst für
ihren langjährigen evangelischen Seel-
sorger und Freund, Pfarrer Joachim
Sperfeldt eingefunden hatten. Musika-
lisch mitgestaltet wurde der Gottes-
dienst durch die Bopfinger Shalom-
gruppe, den Posaunenchor Oberdorf
und das Gesangsduo Irina und Reinhold
Kopp.
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MitBlumen verabschiedeten sich die Kinder von ihrem Pfarrer Joachim Sper-
feldt. (Foto: guk)
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Für den scheidenden Pfarrer Sperfeldt war es nach eigenem Bekunden ein
Tag ,,aufgeregter Freude", etwas Beson
deres. In den Mittelpunkt seiner Predigt
in Oberdorf stellte Joachim Sperfeldt
den Segen. Wie oft er wohl während seiner vergangenen 18 Jahre nach Beendigung des Gottesdienstes den Segen für
die versammelte Gemeinde erbeten hat,
konnte und wollte er nicht an Zahlen
festmachen. Doch es seien jene Augenblicke gewesen, sagte Sperfeldt, an denen es zum Ende der Gottesdienste dochatmosphärisch sehr dicht, andächtig
und still geworden sei. So stehe der Segen am Ende des Gottesdienstes auf der
Schwelle zum Leben, zum Alltag der neu
beginnenden Woche.
Reinhold Kopp dankte für die freundliche Aufnahme der Baptisten in Oberdorf, die sich vorwiegend urn die Ge-
meinde von russlanddeutschen Mitbürgern annehme. Für die Bezirkssynode sprach Heinz Schmidt die Grußworte. Er
gratulierte Joachim Sperfeldt zur Wahl
seiner neuen Gemeinde in Münsingen
auch namens der Gemeinden des evangelischen Kirchenbezirkes. Schmidt
dankte und lobte die erfolgreiche Arbeit
im Ostdistrikt und im Dekanat Aalen.
Besonders erfreut zeigte er sich darüber,
dass man sich eine Kooperation mit der
Bopfinger Nachbargemeinde abzeichne. Schmidt bat die Verantwortlichen in Oberdorf und Bopfingen, auch
in der Zeit der Vakatur, diesen einge
schlagenen Weg fortzusetzen.
Susanne Pfitzer und eine Gruppe von
Kindergartenkindern verabschiedeten
sich zum Ende des Gottesdienstes mit
einem Liedbeitrag und bunten Blumen
grüßen von ihrem Pfarrer, der ihnen
auch zu einem guten Freund geworden sei. Die Shalomgruppe brachte mit ihren
Songs Schwung und Rhythmus in den
Verabschiedungsgottesdienst. Sie über-
reichte ,,ihrem" Joachim Sperfeldt für
seinen neuen Weg, die neuen Menschen
und auch die vor ihm liegenden neuen
Chancen eine ,,melodische Melone", mit
der sich Pfarrer Sperfeldt gleich als geübter Begleitmusiker beim Schlusslied ,,0h
happy Day" outen konnte.
gk
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Artikel erschienen am 22.1.2007 in der Süddeutschen Zeitung "Ipf und Jagst"
Pfarrer Sperfeldt geht frohen Mutes
BOPFINGEN-OBERDORF(l)-Deutlich
mehr mit einem lachenden als mit ei-
nem weinenden Auge hat Pfarrer
Joachim Sperfeldt Abschied von der
evangelischen Gemeinde Oberdorf
genommen. Altlandrat Dr. Winter
sagte, dass er einen so fröhlichen
und Mutmachenden Gottesdienst in
Stuttgart noch nie erlebt habe.
,,0h happy day," sang nicht von unge-
fähr die Gesangs- und Instrumental-
gruppe ,,Shalom". Sie entsprach damit
der Intention Sperfeldts, der nach 18
Oberdorfer Jahren die Zeit für gekom-
men hielt, in Münsingen, nicht weit weg
von seiner Ausbildungsstätte an der Uni
Tübingen, einen neuen Anfang zu wa-
gen. Auch der Posaunenchor, ebenso
wie Gitarrist Kopp von der Baptistenge-
meinde und der Kindergarten, waren
bei ihren musikalischen Beiträgen auf ei-
nen heiteren Grundton präpariert. In
seiner Abschiedspredigt sprach der
scheidende Geistliche bei vielen anek-
dotischen Anspielungen auf Bibel und
Glaubenspraxis über die Bedeutung des
kirchlichen Segens, der nach traditionel-
ler Vorstellung auch heute noch vielfach
ais etwas durchaus ,,Handgreifliches"
empfunden werde.
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Der Vorsitzende der Bezirkssynode, Heinz Schmidt (links) bei der Verab-
schiedung Pfarrer Sperfeldts (rechts). Schmidt war in Vertretung des verhin-
derten Dekans Erich Mailer nach Oberdorf gekommen. Foto: Klüpfel
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,,Vier Mal musste er sich mit dem Hochwasser auseinandersetzen" erinnerte sich Ernst Scheidle im BIick auf die
Nähe des Pfarrhauses zur unberechenbaren Sechta. Der zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats
nannte unter den wichtigsten Ereignissen in der Amtszeit Sperfeldts die Renovierung des Pfarrerhauses, die Innenerneuerung der Kirche, die Konzerte mit
,,Joy of Gospel" und der ,,Shalom"-
Gruppe, ferner die drei Kirchengemeinderatswahlen, das 40-jährige Jubiläum
der selbstständigen Kirchengemeinde
Oberdorf, die Vermietung des Gemeindehauses an die Russlanddeutschen, die Netzwerkgründung und Einführung
des Kirchen-Cafes sowie die vielen, at-
mosphärisch dichten Gottesdienste.
Es folgten 14 Sprecher aus Gemeinde und Öffentlichkeit, unter ihnen
Bürgermeister Dr. Bühler, Marion Walter (Kindergarten), Ortsvorsteher Martin Stempfle, Rektor Lothar Doppelbauer, H. Wagner (Ipf-Hof), Werner
Feldwieser (Posaunenchor), Frau Doppelbauer (Senioren), Pfarrer Georg von
der katholischen Brudergemeinde, Pfarrer Rau (Bopfingen), die Damen des
Frauenkreises sowie Organist Dr. Becker, der sich mit einem gelungenen Klavierständchen in Erinnerung brachte.
Pfarrer Sperfeldt fühlte sich an Goethes letztes Wort (,,Mehr Licht") erinnert. Er dankte für gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und bat im BIick
auf mancherlei eigenes Ungenügen um
Nachsicht auch für den Nachfolger.
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Artikel erschienen am 11.12.2006

Hermann Haas (l.) und Pfarrer Joachim Sperfeldt.
BOPFINGEN-OBERDORF "Es gibt wenige Menschen wie Hermann Haas, der noch aus vollem Herzen sagt, das ist meine Kirche." Das sagte Pfarrer Joachim Sperfeldt bei der Verabschiedung des langjährige Mesner der Oberdorfer evangelischen Kirche im Gottesdienst. Diese Einstellung werde sichtbar beim Betreten der Kirche. Mit 77 Jahren wurde nun Mesner Hermann Haas in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Musikalisch umrahmt durch den Posaunenchor Oberdorf und den Liederkranz Bopfingen, unter der Leitung von Hubert Haf. Hermann Haas hat seit knapp 20 Jahren die evangelische Kirche in Oberdorf als Mesner in sein Herz geschlossen, nachdem der gelernte Maler das Amt von seiner Vorgängerin, Frau Möhnle, übernommen hatte.
Beim Stehempfang im evangelischen Gemeindehaus folgten Grußworte von der Leiterin des evangelischen Kindergartens und vom Dirigenten des Posaunenchores Oberdorf. Alle Redner dankten Hermann Haas für die stets gute Zusammenarbeit und überraschten den engagierten Mesner mit je einem Präsent.
guk
© Schwäbische Post 11.12.2006
Artikel erschienen am 7.6.2005 in der Schwäbischen Post
Artikel erschienen am 1.6.2006 in der Schwäbischen Post
Posaunenchor im Holiday Park
Melanie Lindenlaub sang ein Abendlied zum Abschluss....
BOPFINGEN-OBERDORF
im vollbesetzten Bus machte sich der Posaunenchor Oberdorf samt Gästen auf den Weg in die Pfalz. Jürgen Haas organisierte die Reise so, dass vor allem für die zahlreichen Kinder und Jugendlichen etwas geboten wurde. So wurde als Ziel der Holiday Park in Hassloch ausgesucht. Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Gruppe die Attraktionen des Parks genießen.
Auf dem Rückweg kehrten alle zusammen in einem Weingut ein. Ein toller Abschluss des Ausflugs war, als Melanie Lindenlaub im Bus das Abendlied aus dem Kindermusical "Der kleine Tag" sang.
© Schwäbische Post 1.6.2006
Artikel erschienen am 18.2.2006 in der Schwäbischen Post
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